Tipps und Tricks für Hobby-Spieler

Entscheidend, auch für Ihren Erfolg als Freizeit-Golfer, sind neben ein paar Grundkenntnissen in der Spielmaterialkunde auch die Schlägerhaltung, die Körperhaltung und die Stellung an der Minigolf-Bahn.

Es fällt anfangs sicher nicht leicht, sich an all die Tipps zu erinnern, wenn Sie an der Minigolf-Bahn stehen, doch sehr schnell werden Sie bemerken, wie sich Ihre Rundenergebnisse verbessern, wenn Sie sie berücksichtigen!

Welche Ausrüstung braucht man zum Minigolfen?
Sie werden sicher schon mal “Profis” beim Spielen auf unserer Anlage oder auf anderen Plätzen beobachtet haben. Ihnen wird aufgefallen sein, dass diese nicht nur einen anderen Schläger benutzen als den, den Sie bekommen haben, sondern auch, dass sie noch einen Koffer mit sich herumtragen, in dem sie viele bunte Bälle haben. Nicht lächeln; die Auswahl des Schlägers und der Minigolf-Bälle erfolgt nicht willkürlich!
 

Zunächst zum Minigolf-Schläger:
Profischläger haben am Kopf des Schlägers (die Verlängerung am unteren Ende) ein Gummipolster. Sinn dieses Gummis ist, dass man den Ball mit viel mehr Gefühl spielen kann, als wenn man nur mit dem Metall schlagen muss. Das Gummi sorgt auch dafür, dass der Ball beim Schlag besser vom Schläger geführt wird.
Natürlich können Sie auch mit den Anlagenschlägern brauchbare Rundenergebnisse erzielen. Wenn Sie mal einen Profischläger ausprobieren möchten, leihen wir Ihnen einen. Sie werden überrascht sein, wie viel besser Sie damit den Ball kontrollieren können.
 

Die Eigenschaften der Minigolf-Bälle:
Für Ihr Spiel bekommen Sie von uns vier Bälle, die sich in der Farbe unterscheiden. Wozu die verschiedenen Farben, werden Sie sich fragen. Wenn Sie einmal nacheinander die Bälle aus der gleichen Höhe auf die Bahn fallen lassen, werden Sie den Unterschied bemerken! Deutlich unterscheiden sich die Bälle in der Sprunghöhe. Doch, wofür brauchen Sie Bälle, die verschieden hoch abspringen, sich also in der Härte unterscheiden?

Schauen Sie sich bitte unsere Bahn 13 (Liegende Schleife) an. Ein "toter" Ball, also der, der nicht so hoch zurückspringt, wird sich in der Schleife an der Bande anlegen, die Schleife durchlaufen und schließlich zumindest den Zielkreis erreichen. Mit etwas Glück wird er sogar direkt im Zielloch verschwinden. Sollten Sie jedoch versuchen, diese Bahn mit einem "schnellen" Ball zu spielen, werden Sie feststellen, dass er im Hindernis - wenn er an die Bande prallt - dort hin und her zappelt, bevor er zu Ihnen zurückrollt oder im Unterholz verschwindet.

 

Die korrekte Schlägerhaltung:
Der Schläger wird mit beiden Händen umfasst, wobei Rechtshänder die rechte Hand unten am Schlägerschaft haben, Linkshänder die linke. Der Zeigefinger der unteren Hand wird abgespreizt und liegt auf dem Schlägerschaft. Wichtig ist, dass Sie den Schläger während des Schlages sehr fest halten, andernfalls kann sich der Schläger verdrehen, wenn er auf den Ball trifft und dann kommt der Ball garantiert nicht da an, wo er hin sollte. Die obere Hand sollte so hoch am Schläger liegen, dass das Handgelenk nur wenig über das Ende des Schaftes hinausragt.

Beim Schlag müssen Arme und Schultern eine Einheit bilden, auf keinen Fall darf der Schlag aus dem Handgelenk erfolgen. Während der gesamten Schlagbewegung - ausholen, schlagen, durchschwingen - führen die Arme und der Oberkörper eine schwingende Bewegung durch. Ihre Augen sind auf den ruhenden Ball gerichtet und folgen nicht(!) dem Schläger! Ein häufig gemachter Fehler ist, dass der Lauf des Balles mit den Augen verfolgt wird, sobald er sich in Bewegung gesetzt hat. Dies führt jedoch unweigerlich dazu, dass Sie ihre vordere Schulter anheben, sobald der Schläger den Ball getroffen hat. Dieses Anheben führt jedoch dazu, dass Sie die Richtung Ihres Schlägers verändern und damit auch den Lauf des Balles!
Auch wenn es schwerfällt: Immer daran denken, dass die Augen auf den Abschlagpunkt fixiert sind, bis der Lauf des Balles vom Schläger nicht mehr beeinflusst werden kann!! Wohin der Ball läuft, können Sie auch noch sehen, wenn Sie die Schlagbewegung vollständig abgeschlossen haben.
 

Die korrekte Körperhaltung:
Wenn Sie sich zum Schlag an die Bahn stellen, nehmen Sie folgende Körperhaltung ein: Die Beine sind leicht gespreizt, das Körpergewicht haben Sie gleichmäßig auf beide Beine verteilt. Der Körper ist etwas vorgebeugt, der Kopf sollte fast über dem Ball sein. Um genügend Bewegungsfreiheit beim Schlag zu haben, sind Ihre Arme etwas vom Körper abgehoben (nicht die Oberarme an den Körper drücken!). Die Unterarme und die Beine sind leicht angewinkelt. Die Schulter werden nicht verdreht und bilden eine Parallele zur Schlagrichtung.
 

Die Stellung an der Bahn:
Sie haben nun schon erfahren, wie Sie Ihren Schläger halten und welche Körperhaltung Sie zum Schlag einnehmen sollten.
Jetzt müssen Sie sich entscheiden, von welcher Seite der Bahn Sie spielen wollen. Die meisten Rechtshänder stehen auf der linken Seite der Bahn, die Linkshänder auf der rechten. Sie müssen jedoch selbst entscheiden, von welcher Seite Sie besser spielen können!
Die Füße befinden sich auf gleicher Höhe und die Spreizung sollte nicht mehr als Schulterbreite betragen. Sie stellen die Füße so hin, dass die Linie, die Ihre Fußspitzen bilden, parallel zu der Linie liegt, die der Ball nehmen soll. Das heisst:

Wollen Sie den Ball schräg spielen, so stellen Sie sich so hin, dass Sie parallel zur gewünschten Schlagrichtung stehen.

Wenn Sie parallel zur Bande spielen wollen, stehen auch Ihre Füße parallel zur Bande, entweder etwas davon entfernt, direkt an der Bande oder sogar mit den Fußspitzen auf der Bande.

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